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songtexte

Da sind sie,
die Erinnerungen,
die Gedichte von früher...
Gedichte über dich,
deine Art,
die ich so liebte.
Seltsam kommen sie mir vor,
fremd,
denn es hat etwas geändert,
alles.
Du bist nichtmehr der unerreichbare,
der,
dem ich meine liebe
niemals gestehen konnte.
Du bist mir nah.
So nah.
Näher als jemals zuvor
und doch weit weg.
ich weiß nicht,
was ich tun soll,
wie weit ich gehen kann...
Es ist nicht einfach,
es ist so schwer damals,
nur anders...
ein bisschen anders...
[2.7.07]


Das beste
Du hast mein Herz zerstört,
es zerrissen,
verletzt.
Hast mir die Liebe genommen,
das Vertrauen,
die Freude am Leben.

Doch da ist jemand,
der mir zurückgibt,
was du mir genommen hast,
der mich wieder zu der macht,
die ich war...

Es ist nicht einfach,
dich zu vergessen.
Es ist nicht einfach,
ihn zu lieben.
Aber ich tue es
und ich weiß,
dass es richtig ist...
[16.6.07]

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Seelenschmerz

das leben zieht vorbei,
während sie versucht,
es zu ordnen...
was fühlt sie?
für wen?
will sie ihn noch?
will sie den mann,
der ihr herz zerbrochen hat,
der sie ausgenutzt hat,
sie verletzt hat,
nie geliebt hat?
Oder soll sie ihr Herz verschenken,
an einen anderen,
einen,
der sie vielleicht nicht will,
bei dem sie keine chanzen hat...
doch er hat sie verwirrt,
gänzlich,
mit seinem charme,
seinem humor,
seiner einzigartigkeit...
sie steht in der mitte,
in der mitte zwischen zwei welten,
weiß nicht,
wohin...
und die zeit läuft,
läuft unaufhörlich,
läuft ihr davon?
sie kommt nicht nach,
würde gerne,
schafft es nicht...
kein schlaf,
kein essen,
keine konzentration...
nur gedanken,
nur verzweifelte versuche,
die gefühle zu ordnen...
ihre seele schmerzt,
ihre hoffnung,
das einzige was ihr blieb,
verwelkt,
geht langsam ein...
aber sie will nicht aufgeben,
will wissen,
was passiert...
sie macht weiter,
obwohl es wehtut,
sie macht weiter,
obwohl es so schmerzt...
[8.11.2006]



Verwirrung

...und dann kamst du
und hast mein leben verändert.
die gefühle,
die schon alltäglich waren,
neu geordnet...
umgepolt?
was soll ich glauben?
soll ich mein herz
wieder verschenken,
an dich,
um es endgültig zu verlieren?
oder soll ich zurück,
zurück zu ihm?
zu ihm,
der mich so verletzt hat,
der mich belogen hat,
ausgenutzt...

ich liebe ihn,
liebe ihn sehr,
aber der schmerz sitzt zu tief...
und du...
ich weiß nicht,
was ich von alledem halten soll
und ich will nicht fragen,
weil worte so viel,
so unglaublich viel
zerstören können...
[5.11.06]

herzschmerz

es ist so schlimm,
dich mit ihr zu sehen,
mit ihr,
die du nicht liebst,
die du aber noch willst...
mein herz splittert
bei jeder berührung,
meine selle berst,
bei jedem blick
in deine augen...
deine haselnussbraunen augen
die so wundervoll
mit deinen braunen haare harmonieren...
Wie gerne würde ich dir sagen,
was ich für dich empfinde,
wie schön wäre es,
wenn du all das lesen könntest,
aber du kannst es nciht,
du weißt ncihts hier von,
von all den dingen über dich...
ich liebe dich...
[5.9.2006]



DU

wenn ich dich
mit etwas vergleichen sollte
würde ich sagen,
dass du wie das mondlicht bist,
dass durch mein fenster blinzelt,
wenn ich wach liege
und in die sterne gucke...
es ist da,
es berührt mich,
aber es ist zu weit weg,
als dass ich es berühren könnte...
wenn ich in den mond blicke
denke ich an dich...
ich liebe den mond,
ich liebe das kalte licht,
aber ich hasse es zugleich,
ich hasse es,
weil es so ist wie du...
es ist so rein,
so klar und makellos
und wenn man mich mit ihm vergleicht,
erscheint es noch perfekter
als es schon ist...
ich bin nicht makellos
und lange nicht so wundervoll...
ich bin unrein,
vernarbt, häßlich
und einfach das gegenteil
von etwas so wunderbarem wie dir
und dem mondlicht...
[5. september 2006]


untreu

Verusche, für dich zu lächeln,
um dir deine Angst zu nehmen,
um dir zu verstehen zu geben,
dass ich dihc trotz allem liebe
und cih es bereue,
doch es ist mir nicht möglich...
Zuviel ist passiert,
viel zu viel
ich weiß, dass ich daran schuld bin,
aber wahrhaben,
wahrhaben will ich es nicht
Ich hätte treu sein sollen,
ich weiß,
aber gekonnt habe ich es nicht.
Warum?
Ich weiß es nciht...
ich war schwach...
zu schwach...
[14.Mai 2006]

stillstand

Alles ist rot
Die Autos stehen,
es geht nicht vorwärts.
Ich blicke aus dem Fenster,
die Welt scheint grau,
grau und trostlos...
...ohne dich...
du fehlst mir,
du fehlst mir sosehr!
Die Regentropfen
laufen die Scheibe hinuter,
ich sehe ihrem Tanz zu...
gerne würde ich dir jetzt in dein Gesicht sehen,
würde gern hören,
dass alles wieder gut wird,
dass du wiederkommst.
Ich weiß,
es ist sinnlos, aber...
ich habe nochnicht begreifen können,
dass ich dich nie wieder sehen werde.
Oder werden wir uns wiedersehen?
Irgendwann,
in einem anderen Leben?
Ich weiß es nciht,
alles was cih tun kann,
ist zu hoffen... hoffen...
Berlioz,
ich vermisse dich,
ich werde dich nie vergessen!
Du warst der beste Freund,
den man haben konnte...
du wirst keinen Ehrenplatz
in meinem Herzen erhalten,
denn du BIST mein Herz!
[Valentinstag 2006]

vergessen

ich will ich dich vergessen!
dich,
und das,
was du mir angetan hast,
den schmerz will ich vergessen,
die sehnsucht,
die liebe...
hätte ich doch nur nie erfahren,
wie tief liebe gehen kann...
[12.1.06]


Ich will ihn nciht mehr

du kannst ihn haben,
ich will ihn nicht mehr,
ich werd ihn aus meinem herz verbannen,
und werd ihn endgültig zu vergessen!

du kannst ihn haben,
ich will ihn nicht mehr,
er hat mich verletzt und zerstört,
und hat mein herz in tausend teile zerrissen.
wenn du dir das auch antun willst,
hier,
hier ist er,
nimm ihn doch einfach!

du kannst ihn haben,
ich will ihn nicht mehr,
aber sei dir sicher,
ich werde es dir nie vergessen,
wenn du es wirklich tust!
und dann wird meine rache grausam sein...
[21.12.2005]


warum?

du tust mir weh,
siehst du es nicht?
du verletzt mich so sehr!
hörst du die stummen schreie nicht?
siehst du nicht,
wie ich zerbreche?
nein?
dann sieh doch endlich genau hin!
hör auf,
mich zu zerreissen,
hör auf,
mir diese Schmerzen zuzufügen!
ich kann nciht mehr!
bitte,
bitte höre auf!
[21.12.2005]


Gebrochenes Herz

mein herz...
es reisst ein,
reisst immer weiter ein
geht kaputt,
zerreist vollständig.
es schmerzt,
schmerzt stark,
gibt kein gegenmittel,
und dann,
wenn mein herz kaputt ist,
dann ist es zu spät.
dann ist alles aus,
alles vorbei,
vorbei für immer.
und ich kann nichts tun,
nichts,
ich kann nur zusehen,
nichts ändern...
[10.12.05]


sinnlos

du hast nie bemerkt,
dass ich dich liebe,
dass ich alles für dich tun würde,
für dich sterben würde.
warum nicht?
woltlest du es nciht merken?
ich habe abgeschlossen,
mich verabschiedet
und stehe jetzt an der klippe,
der wind weht durch mein haar .
ich zähle.
10,9,8...
mein leben zieht zum letzen mal an mir vorbei.
...7,6,5...
und dann kommen bilder,
bilder von dir,
ich sehe dich klar vor mir.
...4,3,2...
ich atme ein letztes mal tief ein.
...1...
ich schließe meine augen
...0...
ich falle,
falle meinem ende entgegen,
falle in das glitzernd blaue wasser.
und dann sit alles vorbei.
die vögel singen,
die sonne strahlt,
es ist ein wunderschöner tag
und du weinst,
weinst, weil du nicht verstehen kannst,
warum ich nie bemerkt habe,
dass du mich liebst...
[13.11.05]


Liebe mich

Hör auf, mir weh zu tun!
Ich halte das nichtmehr lange aus!
Hör auf, mich zu beleidigen,
zu beschuldigen, zu hassen!
Ich will doch,
dass du mich liebst!
Ich würde doch alles dafür tun,
von dir geliebt zu werden!
Ich kann doch nciht immer ausweichen,
aus Angst... und aus Liebe!
Bitte, hör auf mir weh zu tun!
Ich liebe dich doch so sehr!
[10.11.2005]


Fallen

ich falle wieder,
schonwieder, immerwieder,
in diese Löcher...
in die Dunkelheit meiner Seele,
ins Nichts.
ich will alleine sein,
lass mich allein!
bitte, komm nicht zu mir,
frag nciht, ob es mir gut geht,
du siehst es doch,
du siehst doch meine Verzweiflung...
[07.11.2005]


Schattenreich

Gefühllose Schwärze,
unendliche Finsternis,
ewige Einsamkeit.
All das umschliest dich jetzt,
dich,
mit deinem schwarzen Haar
und deiner blassen Haut,
du, der mir mehr bedeutet hat,
als der rest der welt!
du bist nicht mehr,
als eine Seele,
nicht mehr als jeder andere dort auch.
und doch hast du mehr,
als jeder!
du hast mein herz!
und es wird dir gehören,
immer nur dir!
[23.10.05]


Haar

rot... feuerrot...
streicht über deine Haut,
wickelt sich um meine Finger,
pendelt aus.
peitscht auf dein Gesicht...
liegt auf dir...
rot und schwarz...
Feuer und Finsternis...
schwarz... rabenschwarz
[18.10.2005]


was ist liebe?

ist es das gefühl,
jemanden zu haben,
von dem man bewundert wird,
für den man alles bedeutet,
der für einen
sterben würde?
zudem man gehen kann,
egal was passiert,
und der immer da ist,
der immer zuhört,
immer ehrlich ist,
auch wenn die wahrheit weh tut?
oder ist es das gefühl,
eine grenze zu haben,
die man nicht überschreiten kann,
der zwang,
immer an zwei zu denken,
immer das tun zu müssen,
was für beide gut ist,
nie allein zu sein?
oder sit es das gefühl
des schmerzes,
der einen langsam
von innen auffrisst,
der sich ausbreitet
auf alles handeln,
auf alles denken,
die grenzenlose Schwere,
von der man
in abgründe gezogen wird,
die man nie erreichen wollte...
[13.10.2005]


sehnsucht

ich habe dich vermisst,
letzte nacht,
als ich in meinem bett lag
und weinte.
ich habe dich vermisst,
aber nicht den,
der du jetzt bist.
ich habe dich vermisst,
so wei du früher warst!
ich habe den mann vermisst,
den ich damals kennengelernt habe!
du hast dich so verändert!
hast wahrheiten verdreht,
hast mich betrogen,
belogen, ausgenutzt
und missbraucht.
wohin ist die liebe gegangen,
die leidenschaft?
ich vermisse dich,
obwohl ich weiß,
dass du nur einige zentimeter
von mir entfernt bist.
ich will dich nciht verlassen,
weilich nochimmer hoffe,
dass du dich änderst.
doch das wirst du nciht,
ich weiß es...
ich weiß es...
[10.10.05]


leben

Du warst so wichtig für mich
wie kein anderer je zuvor,
doch ich war für dich nur ein Spiel.
Ein Spiel,
bei dem nur du die regeln kanntest
und ich bin daran zerbrochen.
ich wurde aufgefressen,
von schmerz und traurigkeit
und jetzt bin ich
nurnoch ein schatten meinerselbst.
ich wandle durch die zeit,
mit leeren augen, einem herzen,
dass immerzu deinen namen ruft
und einer seele
aus der jede freude,
jedes glück gewichen ist
und sich nur große schwere ausbreitet.
ich weiß nicht,
wie es weitergeht,
doch ich hoffe,
dass ich nichtmehr allzulange
leiden muss.
[3.10.05]


Vergangenheit

warum seht ihr nur das,
was früher einmal war?
warum seht ihr nicht das,
was jetzt ist?
die menschheit sollte lernen,
zu vergessen.
vergessen, was war,
sehen, was ist!
sie sollen sehen,
wie ich bin und nicht
wie ich war!
ich habe fehler gemacht,
ich weiß,
aber ich habe sie bezahlt!
ihr habt auch fehler gemacht,
sie bezahlt
und sie wurden vergessen.
werden meine nicht vergessen,
nur weil ich "anders" bin?
für mich
bin ich normal,
für mich
seid ihr anders!
ihr lacht mich aus,
sagt, ich sei unnormal,
doch deshalb lache ich über euch,
ihr seid normal... und alle gleich!
[4.10.05]



Schmerz

Ich spüre deine Hand
in meinem Gesicht.
Du schreist mich an,
sagst, du willst mich niemehr sehen.
Verstehst du nicht?
Ich brauche dich!
Doch du gehst...
ich laufe dir nach, doch erreiche ich dich nciht.
Ich bleibe stehen,
ohne dich...
Stumm und einsam
gehe ich nach Hause,
niemand ist da.
Ich hole dein Bild,
sehe dich an.
Du hast mir soviel bedeutet,
doch jetzt ist alles vorbei.
Ich werde um dich weinen,
doch mein Leben wird weitergehen.
Ich werde dich vermissen,
doch dich irgendwann vergessen.
Denn du bestimmst nicht über mein Leben,
denn es gehört mir.
Auf Nimmerwiedersehen!
[2.10.2005]


Gefühle

sie sitzt an ihrem fenster,
schandmaul klingt durch den raum
der wunderbar nach patchouli duftet.
tränen laufen über ihr gesicht.
sie hätte nie gedacht,
dass sie jemals wegen ihm weinen würde,
dass ihr plötzlich so bewusst werden würde,
wie wichtig er ihr ist.
aber jetzt ist es passiert...
nochnie in ihrem leben
hat sie eifersucht verspürt.
sie hat immer das bekommen,
was sie wollte,
und dabei nie daran gedacht,
wiesehr sie jemand anderen
damit verletzen könnte.
sie hatte sich nicht vorstellen können,
wie es ist,
wenn die person, die man liebt,
einen anderen partner hat.
damals, als kathi ihr erzählt hatte,
dass sie sich wegen einem kerl
beinahe die augen ausgeheult hätte,
hat sie sie nicht verstanden.
warum weinen,
wegen einem mann?
aber jetzt wird ihr klar,
wie es sich anfühlt.
sie bereut ihre vergangenheit sosehr.
wenn sie könnte,
würde sie alles rückgängig machen.
wie oft hatte sie wohl jemanden verletzt?
sicherlich zu oft!
sie weiß es nicht...
aber sie weiß jetzt,
wie sich die leute gefühlt haben müssen.
niewieder will sie das
jemandem antun,
niewieder!
aber wie soll es jetzt mit ihr weitergehen?
kann sie eine beziehung eingehen,
ohne jemandem wehzutun?
gibt es vielleicht irgendwo jemanden,
der mehr für sie empfindet,
als sie sich vorstellen kann?
wie gerne würde sie ihm sagen,
was er ihr bedeutet,
doch das ist sinnlos,
was würde es ändern?
nichts!
also muss sie weiterleben
mit ihrem schmerz und ihrer liebe...
[29.9.05]


Freundschaft... Liebe?

Du tust mir so weh!
Du verletzt mich sosehr,
doch ich weiß nicht warum!
klar wollte ich was von dir,
aber das ist lange her...
oder nicht?
liebe ich dich nochimmer
und habe das gefühl einfach nur verdrängt?
habe ich es nicht wahrhaben wollen?
wir haben uns immer
so verdammt gut verstanden,
haben jeden scheiß zusammen gemacht,
doch in letzter zeit
wurde unser verhältnis immer schlechter,
der kontakt brach fast ab
und jetzt das?
ich halte es nicht durch!
tränen tropfen
auf meine tastatur,
jetzt in diesem moment...
wenn du mich jetzt sehen könntest,
würde das etwas ändern?
ich liebe dich nochimmer...
...und für die ewigkeit!
[29.9.05]


Verlass mich nicht

Da liegt er.
Mein bester Freund,
der, mit dem ich so viel erlebt habe,
der mir immer zugehört hat.
Angeschlossen an 1000 Maschinen.
Wie es scheint,
schläft er,
doch ich weiß,
er ist nur zu schwach,
um die Augen zu öffnen.
Wie gerne würd ich jetzt
in seine grünen Augen sehen,
die immer von solch wunderbarer Melancholie
erzählt haben.
Ich nehme seine Hand,
begrüße ihn mit einem Kuss.
Seine Lider öffnen sich.
Er lächelt mich an,
doch es ist ein wehmütiges Lächeln.
Mit schwerer Zunge spricht er.
Er sagt, er hat mich noch einmal
sehen wollen, bevor er geht.
Eine Träne läuft meine Wange hinunter
und tropft auf sein Gesicht.
Ich will ihn nicht verlieren,
ich liebe ihn doch sosehr!
Er schliest die Agen wieder,
doch ich weiß,
er verlässt mich jetzt nochnicht,
sein Leben ist nochnicht verwirkt,
die letzte Träne nochnicht verweint.
Bald wird er zu mir zurückkehren,
um abermals zu gehen,
nächstesmal vielleicht für immer...
[26.9.05]


Psychatrie

"AAAAAH! ich bin verletzt! HILFE! wer war das? wart es ihr? habt ihr mir das angetan? kommt her und seht, was ihr angerichtet habt!", weinend lief sie hin- und- her. die schwarzen pfeile, die aus ihrem körper ragten, spürte sie nicht. es mussten 100 sein, wenn nicht 1000! DIE waren es gewesen, DIE ganz allein! ihr kurzes, violettes haar fiel ihr ins gesicht. ihre eigentliche haarfarbe hatte sie vergessen, genau wie ihr alter.
"ah, da seid ihr ja! warum habt ihr mich erschossen? warum? was habe ich euch getan? tut etwas! macht sie wieder weg! helft mir!" einer von DENEN ging auf sie zu.
"NEEEEEEEEEEIN! geh weg von mir! ich kann mir selbst helfen! geh! geht alle! lasst mich allein!" sie warf sich auf den boden, versuchte, die pfeile zu entfernen, doch sie war wohl nicht stark genug, die pfeile steckten immernoch in ihr. DIE kamen auf sie zu. zwei nahmen sie an den armen, zwei an den beinen und der letzte gab ihr eine spritze. erst hatte sie sich gewehrt, doch die spritze lies ihren körper erschlaffen. DIE legten sie auf ihr weißes bett, in die ecke des weißen raumes, in dem nur ihr haar eine andere farbe hatte. sogar ihr gesicht hatte dieses weiß angenommen. DIE verliesen den Raum und gingen in ein büro. einer drückte einen knopf, auf dem "kamera"stand. jetzt konnten SIE sie beobachten, sie lag auf ihrem bett, ihr körper zuckte und ihre weit aufgerissenen augen flimmerten. ein ehepaar trat in das büro. "wird sie wieder gesund?" - "ja, sicher... bald!"
[22.9.05]


Liebe

Draußen regnet es,
schon lange.
Ich verlasse das Haus,
der Regen läuft über mein Gesicht,
verwischt meine Schminke.
Es sieht aus,
als hätte ich schwarze Tränen geweint.
Dort, auf die Brücke,
dort will ich hin!
Der Weg ist nicht weit,
doch brauche ich länger als sonst.
Zu schwer ist das Gefühl,
das jetzt alles zu ende ist.
Du warst ein guter Freund,
doch konnte ich dir nie sagen,
wieviel du mir bedeutest,
ich konnte dir nie sagen,
dass ich dich liebe.
Ich würde dir das gerne ersparen,
doch ich kann nichtmehr leiden,
ich kann nichtmehr zusehen,
wie du mir zeigst,
dass ich nicht mehr bin,
als eine gute Freundin.
Das Geländer der Brücke ist rutschig,
als ich darauf klettere.
Ich stehe da,
mit ausgebreiteten Armen,
der Regen läuft an mir herunter,
mein Mantel weht im Wind.
Gerade, als ich springen will,
höre ich meinen Namen.
Ich drehe mich um,
du läufst auf mich zu.
Du nimmst meine Hand
und ziehst mich von der Brüstung.
Du nimmst mich
in deine Arme.
Da stehen wir,
durchnässt,
mit schwarzen Tränen im Gesicht
und du sagst das,
worauf ich so lange gewartet habe:
Ich liebe dich doch!
[21.9.05]